Glutenfreies Buchweizenbrot mit Teffmehl

Buchweizen kennt jeder?

Buchweizen ist nahezu jedem bekannt. Das Knöterichgewächs ist beheimatet in Asien, dem östlichen Afrika und hier in Europa. In China wird Buchweizen bereits seit 4600 Jahren kultiviert. Es hat den besonderen Vorteil, dass es glutenfrei ist. Der Geschmack ist leicht herb und nussig. In der richtigen Kombination mit anderen Körnern und Saaten, ein echter Genuss.

Was ist aber Teff?

Teff kommt ursprünglich aus Athiopien. Es ist das kleinste Getreide der Welt. Die sogenannte Zwerghirse gehört zur Kulturhirse. Ein Weizenkorn hat die Größe von 150 Teffkörnern. Teffmehl ist glutenfrei, wie die Hirse auch.

Teff hat basische Eigenschaften und lässt sich leicht verdauen. Bei Übersäuerung und Magen-Darm-Problemen wird die Zweighirse oft eingesetzt. Der hohe Nährstoffgehalt, sowie der hohe Anteil an Mineralstoffen, trägt zur gesunden Ernährung bei. Teff enthält zudem noch außergewöhnlich viel Kieselsäure.

Aus Teffmehl wird gerne Fladenbrot gebacken, Bier gebraut und das gute Vieh gefüttert.

Man kann Teffmehl in guten Bioläden kaufen oder im Internet bestellen: Teffmehl Vollkorn hell von Bauck glutenfrei, vegan, vegetarisch 400g Bio

Quelle: www.getreide.org, www.wikipedia.de

Glutenfreies Brot

Glutenfreies Brot wird immer beliebter. Viele Menschen vertragen keine glutenhaltigen Lebensmittel mehr oder wollen es reduzieren. Dieses Buchweizenbrot bietet eine leckere Alternative. Man könnte es mit einem Roggenschrotbrot vergleichen. Die Saaten kann man beliebig ersetzten. Gehackte, geröstete Nüsse würden beispielsweise hervorragend passen.

Arbeitsgeräte (siehe auch hier: Womit ich arbeite):

  • Waage
  • großer Holzlöffel
  • Teigschaber
  • Schüssel
  • Kastenform 30cm
  • Backpapier und Schere

Zutaten für eine Kastenform 30 cm:

  • 240 g Buchweizen Mehl
  • 60 g Amarantmehl
  • 300 g Teffmehl
  • 10 g frische Hefe
  • 12 g Meersalz
  • 2 TL Honig
  • 600 g warmes Wasser
  • 30 g Sonnenblumenkerne
  • 20 g Sesam
  • 20 g Kürbiskerne
  • 20 g Leinsamen
  • Sesam und Sonnenblumenkerne zum Bestreuen

Anleitung:

  • Zunächst die Kastenform mit Backpapier auskleiden. Ich habe dafür den Boden der Form aufgemalt und die vier Kanten eingeschnitten. Das Papier wirft somit keine Falten und passt genau in die Form hinein.
  • Nun alle Zutaten abwiegen.
  • Die Hefe in leicht! warmen Wasser auflösen.
  • Alle anderen Zutaten dazugeben und mit einem Teigschaber oder großem Löffel den Teig gut verrühren.
  • Den Teig in die vorbereitete Kastenform geben.
  • Mit einem nassen Esslöffel kann man den Teig noch glätten.
  • Sesam und Sonnenblumenkerne auf die Oberfläche streuen.
  • Nun sollte das Brot an einem warmen Ort auf Gare gestellt werden. Der Teig wird nun bis an den oberen Rand der Form hochgehen, also sichtlich an Größe gewinnen.
  • Den Ofen rechtzeitig auf 240 °C Ober-Unterhitze vorheizen.
  • Den Kasten auf ein Blech in den Ofen stellen.
  • Die Temperatur sofort auf 200 °C runterdrehen.
  • Die Backzeit beträgt etwa 50 Minuten.
  • Nach dem Backen das Brot direkt aus der Form herausheben und auf einem Rost ausdampfen lassen.
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Buchweizenbrot mit Teffmehl und Amarant

 

 

2 comments

  1. Phil says:

    Hi!

    Teff ist obwohl glutenfrei nicht paleo. buchweizen, amaranth, quinoa streng genommen auch nicht weil sie lektine, phytinsäure und noch andere anti-nährstoffe enthalten. aber imho ists noch eine bessere alternative als echtes getreide.

    lg, Phil.

  2. Sara Hindrichs says:

    Hallo Phil,
    dieses Brot ist auch kein Paleobrot.
    Glutenfrei ist nicht automatisch auch Paleo. Da gibt es Unterschiede, wie du ja geschrieben hast.
    In diesem Rezept habe ich nichts von Paleo geschrieben.
    Dieses Rezept befindet sich lediglich in der Kategorie für alternative Gebäckvarianten: Paleo/Getreidefrei/Glutenfrei
    Viele liebe Grüße
    Sara

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