Hefefeinteig

Dieser Hefefeinteig enthält im Gegenteil zum einfachen Hefeteig mehr Zucker und Fett. Er ist somit passend für den Boden eines Blechkuchens.

Ein Beispiel für Pflaumenkuchen gibt es hier: Pflaumenkuchenrezept

Zutaten: (für einen Blechkuchenboden)

  • 500g Mehl Type 550 gesiebt
  • 75g Margarine
  • 50g Zucker
  • 30g Hefe
  • 7g Salz
  • 1 Ei
  • ~130ml Wasser
  • ~100ml Milch

Zubereitung: (hier ein Beispiel für einen Blechkuchen)

  1. Ofen auf 180°C OberUnterhitze vorheizen.
  2. Milch und Wasser leicht erwärmen
  3. Alle Zutaten in der Knetmaschine intensiv kneten. (Kann bis zu 10 min dauern. Wichtig: Die Reißprobe -> Teig mit bemehlten Fingern auseinanderziehen. Sollte wie Kaugummi dehnbar sein und nicht reißen. Siehe Foto. Gegebenenfalls noch weiter kneten.)
  4. Den Teig auf einen bemehlten Arbeitstisch legen und rechteckig mit dem Schluss nach unten vorwirken.
  5. Mit einem Tuch abdecken und entspannen lassen.
  6. Nach ca 10 -15min Teig auf Blechgröße ausrollen.
  7. Auf Gleichmäßigkeit achten (nicht in Form ziehen oder drücken), sonst wird der Boden unterschiedlich dick. Bei Bedarf etwas Teig entfernen.
  8. Mit der Gabel Löcher einstechen.
  9. Beliebigen Belag  (Mohn,Creme,Fruchpüree, Streusel…) verwenden
  10. Nochmals etwas auf Gare stellen

Backen bei 180 °C Zeit je nach Belag 35 bis 50 min
Mittlere Schiene benutzen und Kuchenboden gegen Ende anheben und so kontrollieren.

4 comments

  1. Kali says:

    Was ich mal fragen wollte: Wofür dient das Ei in manchen Hefeteigrezepten? Mein Hefeteig ohne Ei geht auch immer prima, daher mal aus Neugier: Worin liegt der Unterschied? Wird der Teig geschmeidiger oder so?

  2. Sara says:

    Hallo Kali,
    das Eigelb enthält 11% Fett und Lezithin. Dadurch wird der Teig glatt, geschlossen und geschmeidig. Besonders, wenn dem Teig Fett zugegeben wird, ist der Emulgator Lezithin eine große Hilfe: Er baut Brücken zwischen Fett und Wasser. Es entsteht eine feinporige und weiche Krume beim Backen. Durch das Ei wird aber auch der Gebäckgeschmack verfeinert. Es bildet sich eine schöne gelbe Krumenfarbe. Zudem hält sich das Gebäck durch das Fett im Ei auch etwas länger frisch.
    Ich freue mich sehr über Deine Frage und hoffe Dir geholfen zu haben. Grüße Sara

  3. Yushka says:

    Hallo liebe Sara! Kompliment für deinen wunderschönen Blog! Eine Frage hätte ich zu diesem Rezept, nachdem wir uns hier gemeinsam deine Videos angesehen haben: Warum verwendest du Margarine? Hat das einen besonderen Grund?
    Ich verwende für solche Teige grundsätzlich gute Butter, aber vielleicht macht die Margarine einen Verarbeitungsunterschied?
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag für dich,
    Yushka

  4. Sara Hindrichs says:

    Hallo Yushka, vielen lieben Dank! Das freut mich sehr.
    Ich gebe dir Recht: Butter ist wirklich gut.
    Doch Margarine enthält einen hohen Anteil an Emulgatoren (zB.: Lezithin), die ein schnelles Vermischen des Fettes mit den anderen Zutaten ermöglicht. Die Teigeigenschaft wird verbessert. Darum eignet sich die Margarine für Teige und Massen, die geknetet und gerührt werden, sehr gut.
    Butter hat im Gegensatz zu Margarine einen niedrigeren Schmelzpunkt. Bei der Verarbeitung kann sie schmelzen und zur Teigerweichung führen.
    Aber Butter ist für den Geschmack auf jeden Fall besser und vor allem natürlicher.
    Dir auch einen schönen Sonntag. Ich werde gleich erst einmal in Ruhe deinen Blog durchstöbern.
    Liebe Grüße
    Sara

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